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Das Immunsystem

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Allergie


Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Reaktion hängt vom Antigen ab. Bestimmte Lymphokine erweitern die Blutgefäße und erhöhen die Blutzufuhr, während andere die Gefäße durchlässiger machen, so dass Serum und Blutzellen in das umliegende Gewebe eindringen. Diese Reaktion bringt die drei Entzündungen Rötung, Wärme und Schwellung mit sich. Andere Lymphokine wiederum aktivieren Makrophagen, die sich am Ort der Entzündung ansammeln. Normalerweise können T – Zellen körperfremde Stoffe erkennen, wenn dies aber doch nicht funktioniert, können eigentlich harmlose Stoffe für gefährliche Bedrohungen gehalten werden, das dann eine Allergie ist.

Das Immunsystem kann sich aber auch gegen den eigenen Körper richten. Das ist die sogenannte Autoimmunität. Das kann passieren, wenn ein Oberflächenmerkmal einer körpereigenen Zelle eines Virus oder Bakteriums ähnelt oder wenn durch Einfluß eines Virus die Oberfläche einer Gewebszelle verändert wird. Das sind die Ursachen der Autoimmunität.

AIDS (aquired immuno deficiency syndrom)


AIDS ist ein Defektzustand des Immunsystems. Bevor AIDS ausbricht, muss man mit dem HI – Virus (human immun virus) angesteckt werden. Für Personen mit AIDS können fast alle Infektionskrankheiten lebensbedrohlich sein und sie sind besonders anfällig für Tumore.
Zwei Punkte für das Fortschreiten des HI – Virus sind:
Er vermehrt sich leicht, indem der Helferzellen dezimiert und
durch Fluchtmutanten entgeht er einige Zeit der Bekämpfung und kann sich rasch vermehren.

Tumorimmunologie


Krebs wird durch Röntgenstrahlen, chemischen Substanzen, Mikrowellen und UV – Strahlen hervorgerufen.
Er beruht auf einer Fehlfunktion von Körperzellen, die sich durch übermäßiges Zellwachstum, Zellteilung und Lebensdauer von anderen Körperzellen unterscheiden.

  1. Gutartige Tumore:
    Ähneln ihrem Aufbau und ihrem Verhalten stark dem Gewebe, dem sie abstammen und sind durch langsames Wachstum und normaler Kernteilung gekennzeichnet.
  2. Bösartige (oder maligne) Tumore:
    Entziehen sich der körpereigenen Wachstumskontrolle und führen in relativ kurzer Zeit zu lebensbedrohlichen Situationen.

Bekämpft wird der Tumor einerseits durch Operationen, doch kann sich ein Tumor in andere Körperteile bewegen, wo er nicht gefunden wird. Andererseits greift man zur Chemotherapie. Dabei werden durch Strahlen gewebszersetzende Stoffe ausgelöst. Leider werden hierbei auch gesunde Zellen beschädigt. Am sinnvollsten ist es, beide Methoden zu kombinieren.
  
Rat und Hilfe bei Lupus (TRIAS ärztlicher Rat) (Taschenbuch)
von Ilona M. Hilliges
Siehe auch:
Lupus Erythematodes. Information für Erkrankte, Angehörige und Betreuende
von Mathias Schneider
Der Schatten des Wolfes. Wie ich eine heimtückische Krankheit besiegte
von Kerstin Elstner
Mein Lupus erythematodes Tagebuch. Heft zum Eintragen eigener Befunde.
von Dorothea Maxin
Wasser hilft. Allergien - Asthma - Lupus. Ein Erfahrungsbericht
von Fereydoon Batmanghelidj
 
    
     
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